SCHRITT 1: Zwiebeln, Knoblauch und Chili hacken, Möhren und Paprika würfeln. SCHRITT 2: Die Zwiebeln in etwas Sonnenblumenöl anschwitzen, bis sie glasig werden, dann das restliche Gemüse hinzugeben und ebenfalls kurz anbraten. SCHRITT 3: Rote Linsen und Tomatenmark hinzugeben und anschwitzen, anschließend mit der Gemüsebrühe ablöschen und ca. 20 Minuten köcheln lassen. SCHRITT 4: Passierte und gehackte Tomaten sowie Mais und Kidneybohnen (mit Flüssigkeit) hinzufügen und aufkochen lassen. SCHRITT 5: Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Cayennepfeffer würzen, mit einem Schuss Limettensaft abschmecken. SCHRITT 6: Abschließend mit frischem Schnittlauch garnieren und mit Fladenbrot und veganer Crème fraîche servieren. Moderner Twist Mittlerweile wird unter Eintopf- oder One-PotGerichten eine Vielzahl verschiedenster Mahlzeiten zusammengefasst: von Pasta über Curry bis hin zum Veggie-Burrito. Gemeinsam haben alle die Zubereitung in einem Topf, wobei es zuweilen Unterscheidungen bei den Kochzeiten gibt, sodass die Zutaten unter Umständen nicht alle gleichzeitig, sondern nacheinander gegart und am Ende wieder zusammengefügt werden. Ursprünglich enthielten Eintopfgerichte meist eine Art von Fleisch, heutzutage erfreuen sich aber auch vegetarische und vegane Rezepte großer Beliebtheit. Sogar Klassiker der gutbürgerlichen Küche wie Kartoffelsuppe, Linsentopf oder Gulasch kommen auf Wunsch völlig fleischlos aus. Weltreise im Topf Früher ein Arme-Leute-Essen, sind Eintöpfe heute aus Restaurantküchen weltweit nicht mehr wegzudenken. Besonders der mediterrane Raum hat viele Rezepte und Variationen zu bieten, um dem Bauernschmaus einen edlen Anstrich zu verleihen. Französische Gerichte wie Cassoulet, Pot-au-feu oder Coq au vin klingen nicht nur lecker, sie lassen sich auch wunderbar abwandeln, um sie dem individuellen Geschmack anzupassen. Mit hochwertigen Zutaten wie Wein, Lammfleisch oder Garnelen entsteht so aus dem biederen Eintopf eine extravagante Köstlichkeit. Auch klassische italienische Minestrone oder toskanische Cacciucco mit Fisch und Meeresfrüchten gehören zum Repertoire vieler professioneller Köche. Hierzulande weniger bekannt zeigt sich die asiatische Eintopftradition, zu der beispielsweise thailändische Pho oder koreanisches Jigae gehören. Spitzenreiter Tex-Mex Als absoluter Dauerbrenner unter den Eintopfgerichten gilt auch hierzulande ein Gericht, dessen Herkunft in Nordamerika zu verorten ist. Es geht um nichts anderes als das allseits beliebte Chili con Carne. Tatsächlich kommt dieses für seine Schärfe berüchtigte Gericht nicht – wie fälschlicherweise häufig angenommen – aus Mexiko, sondern hat seinen Ursprung in der Region Texas, Arizona, New Mexico. Alle drei Bundesstaaten behaupten, Heimat des Chilis zu sein, nirgends wird diese Meinung jedoch so vehement verteidigt wie in Texas, wo sich Ende des 19. Jahrhunderts eine regelrechte Chili-Kultur entwickelte. Hauptzutaten für ein klassisches Chili umfassen Rindfleisch und Chilischoten. Bohnen gelten eher als umstritten: Im Texas Style Chili finden sie keine Verwendung, in anderen regionalen Varianten sind sie jedoch fester Bestandteil des Rezepts. Zu europäischem Chili gehören sie ebenso dazu wie Zuckermais und Tomaten. Diese Version erweist sich meist als weit weniger scharf als das texanische Pendant – wem dennoch der Mund brennt, der fügt einfach einen Klecks Sauerrahm hinzu. Natürlich gibt es diesen Klassiker auch in einer reinen Veggie-Variante. Veganes Chili sin Carne ZUTATEN: • 2 Zwiebeln • 2 Zehen Knoblauch • Chili (rot oder grün) n. B. • 3 große Möhren • je 1 rote und grüne Paprika • 200 g rote Linsen • 1 EL Tomatenmark • 500 ml Gemüsebrühe • 500 ml passierte Tomaten • 1 Dose gehackte Tomaten • 1 Dose Mais • 1 Dose Kidneybohnen • Pflanzenöl n. B. • Salz • Pfeffer • Paprikapulver • Cayennepfeffer • Limettensaft • vegane Crème fraîche • Fladenbrot • frischer Schnittlauch zum Garnieren
RkJQdWJsaXNoZXIy MTkzNTU4Mg==