TADSCH MAHAL, BUNTE FARBEN, VERKNOTETE YOGIS UND TOLLES ESSEN – das fiel Changes-Redakteurin Claudia Bendrat spontan zu Indien ein. Bis sie den Norden des bevölkerungsreichsten Landes der Erde bereiste. D as indische Abenteuer beginnt mit dem Visum – den seitenlangen Antrag minutiös ausgefüllt, Reisen der letzten fünf Jahre aufgezählt und Fragen nach pakistanischen Großeltern verneint, erhalte ich einen abschlägigen Bescheid. Der vermutete Grund: ein Beruf mit Medien. Kein Visum, keine Reise. Also spreche ich mehrere Male persönlich beim Konsulat vor, bis mir die mitfühlende Mitarbeiterin einen Tag vor Abflug das begehrte Papier ausstellt. Das war knapp! Dort säumen Götterstatuen die Wege, aus jeder Ecke wachsen atemberaubende Tempel oder Forts, heilige Kühe teilen sich mit hupenden Blechlawinen verstopfte Straßen und allein die Menschenmenge raubt platzverwöhnten Nordeuropäern schier den Atem.
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